Beim SO GEHT’s-Treffen in Koblenz kamen am 10. Juni 2026 Bürgermeister:innen, Jugendpfleger:innen und Mitarbeitende aus den Verwaltungen zusammen, um gemeinsam Kinder- und Jugendbeteiliung in den Gemeinden neu zu denken.
Nach einem Impulsvortrag zu den rechtlichen Rahmenbedingungen des § 16c der Gemeindeordnung (entsprechend § 11 LKO) von Prof. Dr. Philipp Donath (Professor für Rechtswissenschaften an der Universität of Labour in Frankfurt am Main) entwickelten die Teilnehmenden in Workshops konkrete Ideen zur Umsetzung vor Ort.
In drei Workshops konnten die Teilnehmden einen fachlichen Einblicke erhalten und darüber diskutieren sowie konkrete Praxisbeispiele in Gruppen erarbeiten und vorstellen.
Mit Per Göttlicher vom Dachverband der kommunalen Jugendvertretungen Rheinland-Pfalz e.V. sprachen die Teilnehmenden über Herausforderungen von Jugendbeteiligung und was es braucht, um eine dauerhafte Beteiligung von Jugendlichen in Kommunen zu festigen.
Im Workshop mit Florian Langer von der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg konnten Vergleiche zum Nachbarbundesland diskutiert werden.
Mit einer Einteilung der Stufen von Partizipation startete der Workshop von Philipp Molter von medien.rlp – Institut für Medien und Pädagogik. Anhand von Studienanalysen konnten die Teilnehmden erfahren, wie Jugendliche überhaupt beteiligt werden möchten und welche Herausforderungen und Schwierigkeiten sich ergeben. Anhand von Gruppenarbeiten konnten Szenarien der Beteiligung diskutiert und mögliche Ideen entsonnen werden.
Das Zusammenkommen unterschiedlicher Perspektiven hat gezeigt, wie wichtig Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Multiplikator:innen für eine gelingende Jugendbeteiligung vor Ort sind.